Lern Tipps

Lern-Tipps

Das Wichtigste ist es, zu erkennen, dass alle Lern-Tipps nur dann zum Erfolg führen, wenn du sie in die Praxis umsetzt. Menschen, die selbstverantwortlich und selbst-gesteuert lernen und sich auch durch Misserfolge nicht unterkriegen lassen, feiern letztendlich kleine und große Erfolge.


In diesem Sinne wünschen wir dir Interesse, Begeisterung, Durchhaltevermögen, Fantasie und neue Ideen. Beginne dich zu vernetzen, jetzt!

Lernen im Team macht viel mehr Spaß und Freude, als alleine zu lernen.



Lern-Tipp 1: Wecke das Interesse in dir

Der Mensch kommt lernfähig auf die Welt und lernt von ganz alleine. Sonst würde er nicht gehen und sprechen, lesen und vieles mehr lernen. In den ersten sechs Jahren lernen Menschen am meisten. Die Welt kennen lernen ist ja so interessant. Da gibt es so viel Wundervolles zu entdecken. Beobachte mal ein Kleinkind wie es die Welt kleinweise kennen lernt. Zuerst schaut es genau hin, wenn es etwas Neues entdeckt, dann krabbelt es hin und nimmt die Sache in die Hand. Begreifen durch angreifen! Danach riecht es daran und nimmt auch vieles in den Mund, um auch den Geschmack festzustellen. Das größte Talent zum Lernen hat uns die Natur mitgegeben: Neugier!


Bist du noch neugierig? Oder hat man dir die Neugier, Fantasie und Problemlösungskompetenz in der Schule abgewöhnt? Oft wird Wissen nur vorgekaut und dann wird gepaukt bis zum Umfallen. Aber auch diejenigen, die die Prüfung mit auswendig gelerntem Wissen schaffen, erinnern sich schon wenige Wochen nach der Prüfung an nichts mehr. Das ist zwar Hirn-Training, aber nicht sehr sinnvoll. Anstatt dessen könnte man auch Schach spielen.


Auch wenn du bisher falsch gelernt hast und vielleicht sogar darauf gedrillt wurdest, kannst du schon heute beginnen anders - besser - zu lernen.

Interesse wecken

Leider gibt es auch Lern-Situationen die wirklich keinen Spaß aufkommen lassen. Wenn vorne wer steht und Frontalunterricht durchführt, viel zu schnell spricht und keine Rücksicht auf die unterschiedlichen Lerntypen im Saal nimmt, kann man schon verzagen. Ich erinnere mich zu diesem Lehrertyp an einen Lehrer für Geschichte aus meiner Schulzeit. Man durfte kein Wort mitreden, Fragen traute sich niemand aufgrund seiner gelebten Habens-Autorität und man konnte kaum alles mitschreiben, was er aber von den Schülern forderte. Er lebte auch das Motto: "Sehr gut ist der liebe Gott, gut bin ich selbst und dann kommen erst die anderen." Sein Verständnis von Geschichte war es, Jahreszahlen von Ereignissen auswendig zu lernen. Das ist nun wirklich nicht die richtige Voraussetzung, um Freude zu einem Fachgebiet zu entwickeln.


Trotzdem interessiert mich heute die Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Tagesgeschehen. Warum? Es gibt so viele interessant gestaltete Dokumentationen auf vielen TV-Sendern und Historiker, die es verstehen sehr spannende Bücher zu verschiedenen Ereignissen aus der Vergangenheit zu schreiben. Ich begann also aus eigenem Interesse (leider erst nach meinem Schulabschluss) mich für Geschichte selbst gesteuert zu interessieren.


Was ist das Motiv?


Ich möchte Menschen und ihr Verhalten verstehen lernen (deshalb bin ich auch Kommunikations- und Verhaltenstrainer geworden). Es scheint ein lebensbegleitendes Grundmotiv meiner Handlungen zu sein, Zusammenhänge verstehen zu lernen. Im Alter von 12 Jahren habe ich zu fotografieren begonnen. Das erste Buch, das ich zu diesem Thema in einem Antiquariat gekauft habe, war ca. 70 Jahre alt. Erst danach kamen andere Fachbücher dazu.


Was ist das Interesse?


Mein Interesse ist sehr eigennützig. Ich möchte aus der geschichtlichen Entwicklung für heute lernen. Schließlich muss man nicht jeden Fehler selbst machen.


Was ist die Freude daran?


Du kennst sicher das Aha-Erlebnis, wenn du etwas nicht verstehen kannst und auf einmal macht es klick und alles ist ganz klar. Diese Aha-Erlebnisse machen Freude. Dadurch entwickelt man Spaß am Lernen. In den seltensten Fällen können Erwachsene, die Schifahren lernen, den ersten Tag im Schikurs mit besonders viel Freude erleben, aber wenn sie dann endlich im Schipflug die Piste alleine runterfahren können, macht es auf einmal Spaß. Dann wollen sie noch besser werden und freuen sich auf den nächsten Tag am Hang. Genauso ist es mit allen anderen Dingen wie: Tanzen lernen, Klavier spielen lernen, eine Fremdsprache lernen usw. Je mehr man von einer Sache versteht bzw. je mehr man etwas Erlerntes umsetzen kann, umso mehr Freude erlebt man beim Weiterlernen. Man lernt dann nicht mehr, weil man muss, sondern, weil man lernen will. Man möchte einfach noch besser werden! Ab diesem Zeitpunkt läuft alles von alleine. Mein Glückwunsch gilt allen, die das erreicht haben.


Das Ziel bestimmt jeder für sich selbst.


Du legst selbst die Ziele fest. Allerdings sollten diese operationalisierbar sein, das bedeutet man teilt sich das große Ziel in Teilziele ein und bestimmt für sich selbst Zeitraum, Art des Lernens und vor allem den Zeitpunkt, wann man damit fertig sein möchte. Natürlich gibt es da immer wieder auch Anpassungen, die notwendig sind, aber dann ändert man einfach den Zeitpunkt. Ohne einen Zielpunkt zu setzen kann man nicht überprüfen, ob man sein Ziel erreicht hat. Für den Sportler sind solche Zielpunkte die festgesetzten sportlichen Wettkämpfe und für Schüler und Studenten sind es oft Prüfungstermine. Der eigen Zielpunkt sollte natürlich vor dem Prüfungstermin definiert werden.


Ein Beispiel, wie man Interesse entwickeln kann:


Nehmen wir an, du möchtest eine Fremdsprache erlernen. Beginne vielleicht einmal dich für die Herkunft der Sprache, das Land in dem sie gesprochen wird zu erkundigen und versuche die Menschen, die dort leben zu verstehen. Suche dir Lern-Partner, am besten jemanden, der aus einem solchen Land kommt. Im Internet findest du bestimmt Menschen, die mit dir in dieser Sprache kommunizieren möchten. Kaufe dir Spielfilme und höre diese zunächst in deiner Sprache und danach in der Sprache, die du lernen möchtest. Du hast bestimmt ein Hobby. Versuche Texte, in der für dich neuen Sprache über dein Steckenpferd, zu finden und zu lesen.


Mein Sohn hatte zum Beispiel niemanden geringeren als Steve Jobs als Englischlehrer. Er interessierte sich so sehr für Apple-Produkte, dass er sich schon im Alter von 10 Jahren alle Keynotes von Jobs im Internet anhörte. So lernte er über die Jahre Englisch wie von selbst, ganz ohne merkbarer Anstrengung.


Autor: Harald Mizerovsky


Lern-Tipp 2: Micro-Learning

Viel Menschen lernen viel zu spät und sind dann völlig überfordert. Es wäre besser, wenn man es wie bei einem großen Puzzle macht. Ein Puzzle-Stein nach dem anderen ergibt irgendwann das Ganze. Wie viel Lehrstoff muss in welcher Zeiteinheit verarbeitet werden? Nehmen wir an, es müssen 100 Seiten geistig verarbeitet werden. Beginne am ersten Tag mit einer ganz kleinen Einheit und verdopple täglich die Seitenanzahl. Zum Beispiel: Am ersten Tag mit 5 Seiten, am zweiten Tag 10 Seiten , am dritten Tag 20 Seiten, am vierten Tag 40 Seiten und am fünften Tag den Rest von 25 Seiten. In Summe hast du also in nur 5 Tagen 100 Seiten Lehrstoff verarbeitet. Danach solltest du dir zwei Tage Zeit zum wiederholen nehmen. Insgesamt hast du damit in nur 7 Tagen 100 Seiten merkfähig für eventuelle Prüfungen erarbeitet. Das ist ganz schön viel in sehr kurzer Zeit. Wenn wir das hochrechnen und annehmen, dass jemand 1.000 Seiten lernen möchte, dann würde er 70 Tage dazu benötigen. Ich denke, dass 1.000 Seiten ein durchschnittliches Lernpensum für eine Diplomprüfung während eines Studiums ist. Folglich wäre es möglich, dass man in nur 350 Tagen, also in einem Jahr eines Studiums 5 Diplomprüfungen vorbereitet und absolviert.

Micro Learning

Warum sollte man langsam die Seitenanzahl steigern?


Weil jedes neue Sachgebiet gerade am Anfang mehr Zeit benötigt. Je mehr man aber darüber gelernt hat, umso mehr versteht man die Zusammenhänge und umso schneller lernt man. Die Assoziationsketten im Großhirn werden immer mehr und vernetzten sich optimal. Es werden täglich mehr Aha-Erlebnisse eintreten, die wiederum die Freude am Lernen und das Lerntempo steigern. Du kannst natürlich die tägliche Menge variieren und dann dein persönliches Lerntempo und deine Seitenanzahl anpassen, aber steigere immer ums Doppelte, den Rest lernst du am 5. Tag und dann investierst du 2 Tage zum Wiederholen. Übernimm dich aber bitte nicht. Zu viel ist eben zu viel und du verlierst ohne Pausen und Erholung bald die Lust und Konzentration zum Weiterlernen.


Warum ist es wichtig rechtzeitig zu beginnen?


Weil immer wieder unvorhergesehene Dinge passieren. Man erkältet sich zum Beispiel und muss drei Tage krank im Bett verbringen. Viele Menschen unterschätzen einfach die wirklich vorhandene Zeit und überschätzen ihre eigene Lernfähigkeit. Darüber hinaus lernt man knapp vor der Prüfung nicht mehr so gut, weil sich vielleicht Nervosität und Prüfungsangst einstellen. Du solltest also immer so tun, als ob die Prüfung schon drei Tage vor dem tatsächlichen Termin zu absolvieren ist. Damit hast du auch immer einen Zeit-Puffer, wenn du an einem Tag nicht zum Lernen kommst.


Autor: Harald Mizerovsky


Lern-Tipp 3: Lernen mit allen Sinnen

Versuche mit allen Sinnen zu lernen. Wir haben 5 Wahrnehmungskanäle zur Auswahl: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Am besten wäre es, alle 5 Sinne beim Lernen zu verwenden. Versuche dir ein Bild zum Lehrstoff zu malen. Das funktioniert sogar beim Vokabel lernen. Sprich dir den Lehrstoff selbst auf ein Diktiergerät und höre dir deine Worte immer wieder an. Sprich mit anderen Menschen darüber und erzähle ihnen davon oder lass dich abprüfen. Vieles kann man auch begreifen durch angreifen. Bau dir Modelle dazu und mache dir deine eigenen Gedanken dazu. Hole dir Zusatzinformationen übers Internet. Manches kann man auch schmecken und riechen (in der Küche, im Weinkeller oder im Chemielabor). Jedenfalls kann man aber jeden Lehrstoff mit Gerüchen und Geschmack verknüpfen!

Lernen mit allen Sinnen

Wie kann man Geruch und Geschmack mit jedem Lehrstoff verknüpfen?


Kennst du die Eselsbrücke? Man denkt nach, es fällt einem nicht ein, doch dann fällt einem zunächst ein anderes Wort ein, bis man sich auch an das Wort, das man gesucht hat, wieder weiß. Ähnlich funktionieren solche Assoziationen auch, wenn man etwas sucht. Wo hab ich nur mein Handy hingelegt? Wo war ich denn zuletzt? Ach ja, im Keller, dort habe ich die Taschenlampe gesucht und da habe ich mein Handy auf das Regal gelegt.


Assoziationen der besonderen Art sind emotionale Erinnerungen durch einen Song im Radio oder einem Geruch (z.B.: Weihnachtskekse) ausgelöst. Es kommen mit der Erinnerung an damals alle Gefühle von damals zurück in deinen Körper.


Das kann man sich auch beim Lernen zu Nutze machen. Verbinde mit einem bestimmten Lehrstoff einen Geruch und einen Geschmack. Am besten du trinkst beim Lernen einfach einen Kräutertee, der dir schmeckt. Vor der Prüfung trinkst du diesen Tee auch zum Frühstück und nimmst in auch in einer Thermoskanne mit zur Prüfung. Wenige Minuten vor der Prüfung nippst du wieder von diesem Tee! Dadurch ermöglichst du deinen Synapsen, sich an das Lernen und das ganze Stoffgebiet zu erinnern. Das Lernen wurde mit einem bestimmten Geschmack und Geruch verknüpft. Trinke diesen Tee sonst nie und bitte verwende pro Stoffgebiet nur eine bestimmte Tee-Sorte. Damit hast du dir einen so genannten Geruchs- und Geschmacksanker (auf Englisch: Trigger, auch Schlüsselreiz genannt) gesetzt.


Wie kann man fühlen und spüren?


Alles was man selbst tun kann, ausprobieren kann, umsetzen kann, sollte man auch tun, probieren und umsetzen. In Mathematik sollte man Bespiele selbst rechnen. In Chemie und Physik sollte man ins Labor gehen. Um eine Sprache zu lernen sollten man sich Brieffreunde und Gesprächspartner auswählen. Ein Musikinstrument oder eine Sportart kann man nicht aus Büchern lernen. Bücher sind nur eine Hilfestellung. Dafür muss man täglich trainieren. Rhetorik und Gesprächsführung oder Konfliktlösung lernt man am besten in einer Seminargruppe. Software sollte verwendet werden, um sie zu beherrschen. Jedes, aber auch wirklich jedes Stoffgebiet kann man erlebt lernen! Mit allen Sinnen lernen ist das erfolgreichste Lern- und Lehrkonzept überhaupt. Ich nenne es "Erlebtes Lernen". Andere sagen dazu vielleicht "Learning by doing".


Probiere es aus, du wirst in kurzer Zeit begeistert davon sein!


Autor: Harald Mizerovsky


Lern-Tipp 4: Glaube an dich

Glaube kann Berge versetzen. Allerdings ist das nicht immer so einfach, an sich selbst zu glauben. Vor allem dann nicht, wenn man den negativen Einflüsterern aus dem nächsten Umfeld zu hört. Da gibt es Freunde, Lehrer und auch Verwandte, die es immer schon gewusst haben, dass du das oder jenes nicht kannst und nicht schaffst. Bedenke aber, das manche aus purem Neid solche Aussagen tätigen:

  • "Du wirst das niemals schaffen."
  • "Schlag dir diese Idee aus dem Kopf."
  • "Du hast halt zwei linke Hände."
  • "Am besten überlässt du das Denken den Pferden, die haben einen größeren Kopf."
  • "Ich habe es ja immer schon gewusst, dass du zu blöd dazu bist."
  • "Es muss ja nicht jeder rechnen können."
  • "Auf deine Ideen haben wir gerade noch gewartet."
  • "Lehrjahre sind keine Herrenjahre."
  • "Jetzt stelle dich bitte nicht so blöd an."

Der Erfindungsreichtum, bezüglich solcher Aussagen, scheint bei manchen negativen Einflüsterern scheinbar unendlich zu sein. Was passiert aber, wenn man solches Zeug immer wieder hört? Richtig, man gibt sich selbst auf und irgendwann glaubt man daran, einfach zu dumm zu sein und nichts richtig zu machen. Dein Unterbewusstsein nimmt diese Aussagen leider ernst. Paul Watzlawick, ein österreichischer Universitätsprofessor, der hauptsächlich in Kalifornien geforscht und gearbeitet hat, spricht von der "Selbsterfüllenden Prophezeiung". Diese funktioniert negativ, wie auch positiv. Das was man immer hört, wird zur Realität. Man glaubt daran. Das nennt man auch Glaubenssatz. Mit negativen Glaubenssätzen kommt niemand im Leben weiter. Auch du nicht.



Die Anleitung zum Unglücklichsein

Keine Angst, wenn du dieses Buch liest, wirst du mit Sicherheit glücklicher, als du es jetzt schon bist. Es handelt sich dabei, um eines der erfolgreichsten Bücher von Paul Watzlawick. Ich kann es jedem Menschen, der glücklich und erfolgreich sein möchte, nur empfehlen!


Es ist unser Denken und es sind unsere Glaubensätze, die unser ganzes Leben beeinflussen. Die Welt ist für Optimisten, wie auch für Pessimisten die Gleiche. Sie ändert sich nicht für uns. Wichtig aber ist es, wie wir mit der Welt umgehen und was wir aus unserem Leben machen. Glaubst du an dich oder glaubst du nicht an dich? Auch wenn du bis heute nicht an dich geglaubt hast, kannst du das jeden Tag bewusst ändern.



Glaube an dich

Was kannst du gegen solche negativen Einflüsterer tun?

 

Es ist im Prinzip sehr einfach. Du suchst dir Menschen, die an dich glauben. Okay, die Familie kann man nicht wechseln, aber man kann sich Freunde suchen, mit denen man vielleicht gemeinsam an einem großen Ziel arbeitet. Freunde, die dich mögen, an dich glauben und dich motivieren, deine Ziele zu erreichen. Freunde, die nicht neidisch sind, sondern dir ehrlich die Meinung sagen. Freunde die dir Feedback geben und dich dadurch besser machen.

 

Vielleicht findest du solche Freunde in unserem Lernnetzwerk auf fb? Du bist nur einen Klick entfernt!

 

Was kannst du noch tun, um an dich selbst zu glauben?

 

Du kannst dir selbst Positives sagen, laut und deutlich oder still und heimlich. Formuliere dir positive Sätze, die du so oft wie möglich (am besten vor dem Einschlafen) wiederholst. Du musst nicht glauben, dass das hilft, sondern du musst es tun! Keine Idee? Hier sind Beispiele für dich:

  • "Ich weiß, was ich will."
  • "Ich lerne, Schritt für Schritt, jeden Tag dazu."
  • "Ich kenne meine Talente und Begabungen am besten und setze sie in die Tat um."
  • "Mir geht es in jeder Beziehung, von Tag zu Tag, besser und besser."
  • "Ich bin mir meiner selbst bewusst und vertraue meiner selbst."
  • "Ich lerne gerne täglich dazu und habe sehr viel Spaß dabei."
  • "Ich lerne täglich neue Menschen kennen, die unabhängig vom Alter und ihrer Herkunft, meine lehrreichen Freunde sein können."
  • "Ich bin neugierig und erfolgreich."

Die Liste kannst du gerne vervollständigen ;-). Formuliere deine eigenen Sätze und hilf deinem Unterbewusstsein, dir zu helfen!

 

Autor: Harald Mizerovsky


Vitamin H - wie Hypnose

Ein Buch, dass dir dabei helfen kann, an dich zu glauben. Vor allem lernst du die Regeln der Auto-Suggestion kennen. Werde jetzt dein eigener Einflüsterer! Setzte dir einen positiven Einsager in dein Ohr.


Das ganze funktioniert am besten im entspannten Zustand, vor dem Einschlafen oder in Selbsthypnose. Alle Menschen kommen mit dem Talent der Selbsthypnose auf die Welt (man nennt das ultradiane Stressphasen). Wir sollten diese Begabung bewusst nützen, um glücklich, zufrieden und erfolgreich zu sein!


Lerne deinem Unterbewusstsein an dich zu glauben. In kurzer Zeit wirst du sehen, wie dich das beflügelt.



Lern-Tipp 5: Mache Bücher zu deinen Freunden

Wenn du heutzutage lernen möchtest hast du großes Glück. Die drei wichtigen Werkzeuge dafür wurden schon erfunden:

  • Die Menschen haben die Sprache und Schrift entwickelt, um ihr Wissen weiter zu geben.
  • Johannes Gutenberg hat um 1450 herum den Buchdruck erfunden, um geschriebene Worte weiter zu verbreiten.
  • Das Web bringt dir unglaublich viel Information und Wissen auf Knopfdruck 24 Stunden täglich zu geringen Kosten ins Haus.

Mach dir Bücher zu deinen Freunden, nicht nur diejenigen, die du laut Literaturliste lesen musst. Damit hast du immer einen zweifachen Nutzen: Erstens bildest du dich auf einem bestimmten Gebiet weiter und zweitens erweiterst du deinen Wortschatz, was dich wiederum rhetorisch weiter entwickelt. Dadurch kannst du Sachverhalte besser beschreiben und in Zukunft besser argumentieren. Also schaffst du damit nicht nur die nächste Prüfung sondern entwickelst dich insgesamt weiter.


Ob du Bücher lieber in gedruckter Form oder als eBook am Display liest, ist egal. Ich finde eBooks sehr praktisch, weil ein Smartphone hat man heute fast immer dabei und damit lassen sich Bücher auch im öffentlichen Verkehrsmittel wunderbar lesen. Man kann es nicht zu Hause vergessen.


Ich genieße es auch meine gesamte Bibliothek in Form eines eBook-Readers in den Urlaub mitnehmen zu können. Darüber hinaus kann ein Hyperlink im eBook direkt zu Querverweisen führen.


Allerdings solltest du nach einem Konzept vorgehen, um den Lernerfolg zu sichern. Es geht darum, das eigene Erfahrungswissen mit dem Text zu verknüpfen. 

Lernen aus Büchern

Einen Roman liest man linear von vorne nach hinten. Das muss bei einem Sachbuch oder Ratgeber nicht der Fall sein. Besser wäre es sogar mit jenen Kapiteln zu beginnen, die einem bekannt vorkommen oder wo man sich schon eigene Gedanken dazu machen kann.

 

Von Vorteil wäre folgende Reihenfolge:

  1. Mach dir zunächst eigene Gedanken zum Titel und Untertitel und zeichne diese auf einem großen Blatt Papier auf.
  2. Danach liest du die Kurzbeschreibung, das Vorwort und das Nachwort, wenn vorhanden, und vergleichst nun mit deinen Aufzeichnungen.
  3. Versuche auch alles über die Autoren herauszufinden (dank Internet sollte das kein Problem sein).
  4. Nun kannst du dir das Inhaltsverzeichnis durchlesen und jene Kapitel, die dich ansprechen zuerst zu lesen.
  5. Dabei werden alle Begriffe oder Gedanken, die du nicht verstehst sofort recherchiert.
  6. Nach jedem Kapitel solltest du dir wieder Aufzeichnungen machen.
  7. Zum Abschluss liest du das Buch nochmals von vorne nach hinten.
  8. Versuche Gesprächspartner zu finden, mit denen du den Inhalt diskutieren kannst oder den Inhalt erklären kannst.
  9. Im Idealfall kannst du den Inhalt einer kleinen Gruppe präsentieren!

Wenn du so vorgehst, hast du mit Sicherheit die Gedanken des Autors zur Gänze verstanden.


Autor: Harald Mizerovsky


Die ersten 5 Tipps zur Wiederholung



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Dieses Buch wurde für erfolgreiche und glückliche Menschen geschrieben. Schon ein einziger Tipp, der dich weiter bringt, kann der ausschlagende Moment sein, dass du dazu gehörst. Deine privaten und beruflichen Ziele erreichen kannst und täglich gerne dazulernst.

Das Wichtigste ist es, zu erkennen, dass alle Lern-Tipps nur dann zum Erfolg führen, wenn du sie in die Praxis umsetzt. Menschen, die selbstverantwortlich und selbst-gesteuert lernen und sich auch durch Misserfolge nicht unterkriegen lassen, feiern letzt-endlich kleine und große Erfolge.

 

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